Kurzüberblick
Diese Startseite bündelt Chronologie, Dokumentationsgrundlagen, gutachterliche Feststellungen, Beschwerden, Nachbehandlungen sowie Bild- und Dokumentenmaterial an einem Ort.
Chronologie – Behandlung bei Dr. Schilderoth (05.09.2023 – 07.03.2025)
- Erstvorstellung bei Dr. Gert Schilderoth (Centro Dental) wegen empfindlicher Zahnfleischstelle im Bereich von Zahn 16.
- Wurzelkanalbehandlung des Zahnes 16 durch Dr. Schilderoth.
- Dr. Schilderoth habe ich mitgeteilt, dass Zahn 16 abgestorben ist.
- Vor Beginn der Wurzelkanalbehandlung am 12.09.2023 wurde keine aktuelle Röntgenaufnahme durch Dr. Schilderoth angefertigt.
- Während der Wurzelkanalbehandlung wurde keine Kontrollaufnahme angefertigt.
- Als Grundlage der Behandlung diente eine von mir vorgelegte Röntgenaufnahme vom 23.09.2022, die zum Zeitpunkt der Behandlung bereits fast ein Jahr alt war.
- Auch nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung erfolgte keine radiologische Kontrolle des Behandlungsergebnisses durch Dr. Schilderoth.
- Die Beschwerden an der empfindlichen Stelle im Bereich Zahn 16 blieben nach der Wurzelkanalbehandlung durch Dr. Schilderoth unverändert bestehen.
- Die erste von Dr. Schilderoth angefertigte Röntgenaufnahme von Zahn 16 erfolgte erst 3 Monate später am 09.12.2023, nachdem ich aufgrund der weiterhin bestehenden Beschwerden ausdrücklich darum gebeten hatte.
- Präparation der Zähne 11, 21, 16, 24, 26, 35, 36, 45 durch Dr. Schilderoth.
- Provisorische Versorgung: Kronen 11-21, Krone 16, Brücke 24-26 & 35-36 durch Dr. Schilderoth.
- Extreme Empfindlichkeit der Zähne 35 und 36 beim Einsetzen der provisorischen Kronen.
- Die provisorische Krone an Zahn 35 löste sich bereits am Abend des Behandlungstages.
- Mit diesem Termin begannen die später dauerhaft bestehenden Beschwerden im Bereich der Brücke 35/36.
- Einige Wochen später kam es zusätzlich zu Beschwerden an Zahn 24.
- Vor der Wurzelkanalbehandlung an Zahn 16 sowie vor der Präparation mehrerer Zähne erfolgte keine Aufklärung von Dr. Schilderoth.
- Trotz Beschwerden an den Zähnen 35-36: Eingliederung der neuen Brücken 35/36 und 24/26 sowie neuer Kronen 11, 21 und 45 durch Dr. Schilderoth.
- Dr. Schilderoth erklärte, die Zähne benötigten noch Zeit zur Abheilung und die Beschwerden an der Brücke 35/36 seien deshalb unbedenklich. Nach seiner Einschätzung stellten die Beschwerden keinen Grund dar, die Eingliederung der Brücke 35/36 zu verschieben.
- Brücke 35-36 gelockert.
- Mit der Lockerung der Brücke 35/36 traten die Beschwerden und die extreme Empfindlichkeit der Zähne 35 und 36 erneut deutlich hervor.
- Die empfindliche Stelle an Zahn 16 blieb unverändert bestehen.
- Entfernung der gelockerten Brücke 35/36 durch Dr. Schilderoth.
- Eröffnung des Zahnes 35 und Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung durch Dr. Schilderoth.
- Wiedereingliederung der bestehenden Brücke 35/36 auf den Zähnen 35 und 36 durch Dr. Schilderoth.
- Brücke 35/36 erneut gelockert und gelöst.
- Wegen der erneut gelockerten Brücke musste ich über die Weihnachtsfeiertage kurzfristig eine weitere Reise nach Alfaz del Pi zur Praxis von Dr. Schilderoth organisieren.
- Statt die Feiertage wie geplant zu verbringen, beschäftigte ich mich mit der Reiseplanung und der Organisation eines weiteren Behandlungstermins.
- Erneute Abnahme der gelockerten Brücke 35/36 von den Zähnen 35 und 36 durch Dr. Schilderoth.
- Erneutes Beschleifen der Zähne 35 und 36 durch Dr. Schilderoth.
- Erneute Eingliederung der Brücke 35/36 durch Dr. Schilderoth.
- Erneute Bitte um Kontrolle von Zahn 16 aufgrund der weiterhin bestehenden empfindlichen Stelle.
- Beim Entfernen und erneuten Einsetzen der Brücke 35/36 trat die extreme Empfindlichkeit im Bereich der Zähne 35-36 erneut auf.
- Die empfindliche Stelle an Zahn 16 bestand weiterhin unverändert fort.
- Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits über zweieinhalb Monate seit der Wurzelkanalbehandlung von Zahn 16 durch Dr. Schilderoth zurück.
- Dr. Schilderoth erklärte erneut, die empfindliche Stelle an Zahn 16 sei unbedenklich und kein Grund zur Sorge.
- Erstmaliges Auftreten von Beschwerden an Zahn 24 nach Präparation und der Versorgung mit der Brücke 24/26 am 16.10.2023 durch Dr. Schilderoth.
- Bei Kontakt mit Flüssigkeiten kam es zu einem kurzen, stechenden Pieksen im Inneren des Zahnes 24.
- Die Beschwerden bestanden bis zur Wurzelbehandlung an Zahn 24 am 17.02.2025. Danach war das Pieksen nicht wieder aufgetreten. Pieksen im Zahn etwas mehr als ein Jahr.
- Weitere Nachbehandlungen des Zahnes 35 durch Dr. Schilderoth.
- Die Aufbissbeschwerden im Bereich der Brücke 35/36 bestanden trotz mehrerer Nachbehandlungen von Dr. Schilderoth unverändert fort.
- Erst später konnte ich mithilfe eines Bisstests Zahn 36 als wahrscheinliche Ursache der Beschwerden identifizieren.
- Dies wirft rückblickend die Frage auf, ob die Beschwerden tatsächlich von Zahn 35 ausgingen oder ob Zahn 36 von Beginn an die Ursache war.
- Falls Zahn 36 bereits damals die tatsächliche Ursache der Beschwerden gewesen sein sollte, stellt sich für mich die Frage nach der Erforderlichkeit der Wurzelkanalbehandlung an Zahn 35 durch Dr. Schilderoth.
- Anfang Januar 2025 bemerkte ich die Aufplatzung der Versiegelung an Zahn 35.
- Die Versiegelung war von Dr. Schilderoth am 25.10.2024 angebracht worden und hielt damit etwa zwei Monate.
- Die Beschädigung war deutlich sichtbar.
- Trotzdem erfolgte beim letzten Behandlungstermin am 07.03.2025 keine Erneuerung oder Reparatur der aufgeplatzten Versiegelung durch Dr. Schilderoth.
- Einige Wochen später entwickelte sich bei Kontakt mit der aufgeplatzten Stelle ein starkes Brennen im Inneren von Zahn 35. Die Beschwerden breiteten sich später bis auf die Zahnoberfläche aus und nahmen nach etwa einem Monat allmählich wieder ab.
- Wurzelkanalbehandlung des Zahnes 24 durch Dr. Schilderoth.
- Beschwerden an Zahn 24 waren danach sofort verschwunden.
- Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung an Zahn 36 durch Dr. Schilderoth.
- Die aufgeplatzte Versiegelung an Zahn 35 wurde nicht erneuert oder repariert, obwohl die beschädigte Stelle direkt sichtbar war.
- Ich bat erneut um eine Kontrolle von Zahn 16, da die empfindliche Stelle trotz der Wurzelkanalbehandlung vom 12./19.09.2023 weiterhin unverändert bestand.
- Dr. Schilderoth erklärte erneut, die empfindliche Stelle sei unbedenklich.
- Dies war der letzte Behandlungstermin bei Dr. Schilderoth.
- Am 02.07.2025 wurde im Rahmen einer zahnärztlichen Zweitmeinung eine Zahnfistel an Zahn 16 diagnostiziert.
- Erstmaliges Auftreten eines Brenngefühls im Inneren von Zahn 35 bei Kontakt mit der aufgeplatzten Versiegelung.
- Das Brenngefühl verstärkte sich in den folgenden Tagen und hielt über einen längeren Zeitraum an.
- Im weiteren Verlauf nahm die Intensität der Beschwerden wieder ab.
- Bis zur Nachbehandlung war das Brenngefühl weiterhin vorhanden, trat in den letzten Wochen jedoch nur noch selten auf und war deutlich schwächer geworden.
- Nach Entfernung der Brücke 35/36 und Rekonstruktion der Zähne 35 und 36 am 09.04.2026 war das verbliebene Brenngefühl sofort verschwunden.
- Zweitmeinung aufgrund der weiterhin bestehenden Beschwerden an Zahn 16, Zahn 35 sowie im Bereich der Brücke 35/36.
- Diagnose Zahn 16: Zahnfistel.
- Diagnose Zahn 35: Aufplatzung der Versiegelung; eine Ursache für das Brennen konnte bei der Untersuchung nicht festgestellt werden.
- Gutachten vom 22.12.2025 über den Zustand aus den Behandlungen von Dr. Schilderoth (05.09.2023 - 07.03.2025)
- Zahn 16: Wurzelkanalbehandlung erscheint unvollständig, Zahnfistel bestätigt.
- Zahn 26: Die Krone erreicht die Präparationsgrenze distal nicht.
- Zahn 36: Laut Gutachter sind die Beschwerden im linken Unterkiefer wahrscheinlich auf die unvollständige Wurzelkanalfüllung an Zahn 36 zurückzuführen.
- Der Gutachter sah für die festgestellten Befunde eine weitere Behandlung als erforderlich an.
- Mehrere E-Mails an Dr. Schilderoth mit der Bitte um Übersendung der Patientenakte sowie Unterstützung bei der Klärung und Behebung meiner Beschwerden blieben unbeantwortet.
- Erst nach wiederholten Aufforderungen und Einschaltung der Spanischen Zahnärztekammer erhielt ich meine Patientenakte rund drei Monate später.
- Bestätigung der fortbestehenden Zahnfistel an Zahn 16 und einer unvollständigen Wurzelkanalbehandlung.
- Feststellung einer unvollständigen Wurzelkanalfüllung an Zahn 36 mit radiologischen Hinweisen auf eine apikale Entzündung.
- Dokumentation von Passungs- und Randdefekten an den Brücken 24/26 sowie 35/36.
- Zahn 24, 35, 36 entwickelte nach Eingliederung der Brücke Beschwerden und musste später wurzelkanalbehandelt werden.
- Bewertung des zeitlichen Zusammenhangs zwischen den Behandlungen und den aufgetretenen Beschwerden als plausibel.
- Feststellung von Zahnfleischentzündungen an den Kronen der Zähne 11 und 21, die auf eine problematische Gestaltung bzw. Lage der Kronenränder zurückgeführt wurden.
- Korrektur der Behandlungen von Dr. Schilderoth an den Zähnen 16, 24–26 und 35–36 durch Dr. Löblich & Schüler-Schmoock.
- Bereits nach der Entfernung der Brücke 35–36 und der Rekonstruktion der Zähne 35 und 36 verschwanden die Beschwerden an Zahn 35.
- Nach der Entfernung der Brücken im Bereich 24–26 und 35–36 veranlasste die behandelnde Zahnärztin eine Fotodokumentation der darunterliegenden Befunde.
- Nach der Revision der Zähne 35 und 36 traten auch die Aufbissbeschwerden nicht erneut auf.
- Nach der Revision von Zahn 16 begann die zuvor dauerhaft bestehende Zahnfistel abzuheilen.
- Bei Zahn 16 wurden ein unbehandelter Wurzelkanal sowie unvollständige Wurzelkanalfüllungen festgestellt (siehe Bilddokumentation).
- Auch an den Zähnen 35 und 36 wurden unvollständige Wurzelkanalfüllungen festgestellt (siehe Bilddokumentation).
- Im Bereich der Brücke 24–26 zeigte sich laut Gutachter eine nicht korrekt angepasste Krone an Zahn 26 (siehe Bilddokumentation).
Dokumentationsgrundlagen
- Panoramaröntgenaufnahme vor Beginn der Behandlung: 23.09.2022
- Patientenakte der Praxis Dr. Schilderoth inklusive Röntgenaufnahmen, Behandlungsdokumentation und Rechnungen
- Weitere Röntgenaufnahmen während der Behandlung, u. a. 09.12.2023, 25.10.2024, 07.03.2025
- Fotografie der weiterbestehenden empfindlichen "Zahnfleischstelle" im Bereich Zahn 16, per E-Mail an Dr. Schilderoth gesendet am 06.01.2025
- Diagnose der empfindlichen Zahnfleischstelle (Zahnfistel) vom 02.07.2025
- Gutachten Deutschland vom 07.10.2025
- Kieferchirurgische Diagnose Deutschland vom 15.01.2026
- Gutachten Spanien vom 03.02.2026
Ausgangszustand vor Behandlungsbeginn bei Dr. Gert Schilderoth, Centro Dental (Av. País Valencià, 6, loc.3, 03580 L'Alfàs del Pi, Alicante)
Die Zähne 24, 35 und 36 waren vor Beginn der Behandlung mit Dr. Schilderoth nach vorliegenden Angaben klinisch beschwerdefrei. Die Panoramaröntgenaufnahme vom 23.09.2022 dokumentiert den radiologischen Ausgangszustand:
- Zahn 16: empfindliche Zahnfleischläsion
- Zähne 11 und 21: Zahnfleischentzündung
- Fehlende Zähne: 25 und 34
- Zähne 24, 35 und 36: vor Behandlungsbeginn klinisch asymptomatisch angegeben, das heißt die Zähne 24, 35 und 36 zeigten vor der Behandlung keine klinischen Beschwerden oder Symptome. Ich hatte zuvor keinerlei Probleme mit den Zähnen gehabt.
Gutachterliche Feststellungen vom 22.12.2025
- Zahn 16: Feststellung einer persistierenden Fistel, wahrscheinliche unvollständige Wurzelkanalfüllung.
- Zahn 36: laut vorliegenden Gutachten unvollständige endodontische Wurzelkanalfüllung.
- Brücke 24/26: unzureichende Randpassung im Bereich Zahn 26 distal.
- Zähne 11 und 21: Gingivitis / Zahnfleischentzündung.
Gutachterliche Feststellungen vom 03.02.2026
- Zahn 16: Fistel bestätigt, unvollständige Wurzelkanalfüllung bestätigt. Außerdem: Im DVT wird eine Osteolyse (Knochenabbau) im Bereich 16 dargestellt.
- Zahn 35: Im DVT/TAC werden bei Zahn 35 Bilder mit der Beschriftung „FALTA AJUSTE 35“ gezeigt, was auf eine mangelhafte Passung/Anpassung
- Zahn 36: unvollständige Wurzelkanalfüllung bestätigt mit Hinweis auf eine Entzündung an der Wurzelspitze. Außerdem: Stufenbildung („escalón 36“) und Randunregelmäßigkeiten der Versorgung.
- Brücke 24/26: Krone/Brückenpfeiler passt nicht korrekt (Randspalt, Stufe, Fehlanpassung). Spätere Wurzelbehandlung möglicherweise als Folge der prothetischen Versorgung durch Dr. Schilderoth.
- Zähne 11 und 21: Gingivitis / Zahnfleischentzündung. In den Schlussfolgerungen heißt es ausdrücklich, dass die Gingivitis an 11/21 mit schädlichen Kronenrändern vereinbar sei.
Befundbericht vom 22.06.2026 der Behandlerin der Revisionen (Revisionen noch nicht komplett abgeschlossen)
- Zahn 16: insuffiziente Wurzelkanalfüllung, apikale Ostitis (Entzündung)
- Zahn 35: unvollständige Wurzelkanalfüllung.
- Zahn 36: unvollständige Wurzelkanalfüllung.
Beschwerden und gesundheitliche Folgen
Zahn 16
Persistierende empfindliche Zahnfleischstelle mit Druckschmerz (seit September 2023), die im Juli 2025 als Zahnfistel diagnostiziert wurde.
Die Zahnfistel bestand trotz der von Dr. Schilderoth im September 2023 durchgeführten Wurzelkanalbehandlung unverändert fort.
Da mir von Dr. Schilderoth wiederholt mitgeteilt wurde, die Stelle sei unbedenklich und benötige lediglich weitere Zeit zur Abheilung,
erfolgte über einen längeren Zeitraum keine weitergehende Abklärung oder Behandlung der später diagnostizierten Zahnfistel.
Erst nach der Revision durch Frau Dr. Schüler-Schmoock begann die Zahnfistel abzuheilen.
Nach Angaben der behandelnden Zahnärztin wurden bei Zahn 16 ein unbehandelter Wurzelkanal sowie unvollständige Wurzelkanalfüllungen festgestellt.
Diese Befunde könnten erklären, weshalb die Zahnfistel über einen so langen Zeitraum fortbestand.
Brücke 35/36 und Zahn 35, 36
Nach der Präparation der Zähne 35 und 36 sowie der Eingliederung der Brücke 35/36 durch Dr. Schilderoth traten erstmals Beschwerden auf.
Hierzu gehörten ein unangenehmes Gefühl beim Aufbeißen und ein Beweglichkeitsgefühl im Bereich der Brücke.
Nach der Aufplatzung der Versiegelung an Zahn 35, die etwa zwei Monate zuvor von Dr. Schilderoth angebracht worden war,
entwickelte sich zusätzlich ein Brennen im Zahninneren von Zahn 35.
Die Beschwerden bestanden über einen längeren Zeitraum fort und waren nach der Entfernung der Brücke 35/36 und Rekonstruktion der Zähne 35 & 36 nicht wieder aufgetreten.
Nach der Revision der Wurzelkanalfüllung der Zähne 35 und 36 sind auch die Aufbissbeschwerden nicht erneut aufgetreten.
Zahn 24 / Brücke 24/26
Nach der Präparation und Eingliederung der Brücke 24/26 durch Dr. Schilderoth trat erstmals ein stechender Schmerz im Inneren von Zahn 24 bei Kontakt mit Flüssigkeiten auf. Nach der später durchgeführten Wurzelkanalbehandlung verschwanden diese Beschwerden sofort.
Aktueller Stand / Nachbehandlungen
Eine zahnärztliche Weiterbehandlung sei laut Gutachter nach der Behandlung bei Dr. Schilderoth erforderlich, darunter mehrere Revisionen endodontischer Behandlungen und prothetische Neuversorgungen.
- Entfernung der Krone 16 und Brücken 24/26 und 35/36 - durchgeführt
- Revision der Wurzelbehandlung an Zahn 16 - durchgeführt
- Revision der Wurzelbehandlung im Bereich 35–36 - durchgeführt
- Revision der Wurzelbehandlung im Bereich 24–26 geplant.
- Weitere prothetische Neuversorgung an Zahn 16, 24-26, 35-36 sowie 11/21 notwendig und geplant.
- Neuversorgung für Zahn 45 wurde ebenfalls empfohlen, sei jedoch nicht akut.
Bild- und Dokumentenbereich
Nachfolgend sind die wichtigsten Zahnfilme, klinischen Fotos, Befundberichte und Gutachten zur Dokumentation des Behandlungsverlaufs zusammengestellt.

Ausschnitt aus dem Befundbericht
Zahn 16 – Zustand vor und nach der Revision der Wurzelkanalbehandlung
Der linke Zahnfilm zeigt den Zustand von Zahn 16 nach der von Dr. Gert Schilderoth durchgeführten Wurzelkanalbehandlung. Der beiden nachfolgenden Zahnfilme dokumentieren das Ergebnis nach der Revision durch Frau Dr. Schüler-S.
Nach Angaben der behandelnden Zahnärztin waren bei der Revision die Wurzelkanäle unvollständig gefüllt. Zudem wurde ein unbehandelter Wurzelkanal festgestellt.
Nach der Revision heilte die zuvor dauerhaft bestehende empfindliche Stelle im Bereich Zahn 16 ab.

Ausschnitt aus dem Gutachten v. 22.12.2025

Der Verlauf der Zahnfistel an Zahn 16

Ausschnitt aus dem Befundbericht
Zähne 35 und 36 – Zustand vor und nach der Revision der Wurzelkanalbehandlungen
Die linken Zahnfilme dokumentieren den Zustand nach den von Dr. Gert Schilderoth durchgeführten Wurzelkanalbehandlungen. Dabei sind an den Zähnen 35 und 36 unvollständige Wurzelkanalfüllungen erkennbar.
Laut Gutachter könnte die unvollständige Wurzelkanalfüllung an Zahn 36 die Ursache der Beschwerden im Bereich der Brücke 35/36 sein (siehe Gutachten-Ausschnitt unten).
Nach der Revision der Wurzelkanalbehandlungen gingen die Beschwerden deutlich zurück.
Zahnverlauf 36Die Aufnahme vom 07.03.2025 zeigt Zahn 36 mit einer auffälligen Aufweitung des Wurzelkanals, nachdem die Beschwerden im Bereich der Brücke 35/36 nach der Präparation der Zähne 35 und 36 sowie der Eingliederung der Brücke durch Dr. Schilderoth bereits über einen längeren Zeitraum bestanden hatten.
Anschließend wurde Zahn 36 durch Dr. Schilderoth wurzelkanalbehandelt. Laut späterem Gutachten könnte die dabei festgestellte unvollständige Wurzelkanalfüllung die Ursache der weiterhin bestehenden Beschwerden gewesen sein.

Ausschnitt aus dem Gutachten - Brücke 24-26
Laut Gutachter war die Krone an Zahn 26 nicht korrekt angepasst.
Die Beschwerden an Zahn 24 traten erstmals nach dem Einsetzen der Brücke 24–26 auf. Bei Kontakt mit Flüssigkeiten kam es zu einem stechenden Schmerz im Inneren des Zahnes. Vor der Behandlung war Zahn 24 beschwerdefrei.
Nach der später durchgeführten Wurzelkanalbehandlung von Zahn 24 verschwanden die Beschwerden.
Laut Gutachter zu den Zähnen/Kronen 11/21: Laut Gutachten wurden Zahnfleischentzündungen im Bereich der Kronen festgestellt. Als mögliche Ursache wurden problematische Kronenränder beschrieben.
Die Zähne 11 und 21 wurden am 26.09.2023 präpariert und am 16.10.2023 von Dr. Schilderoth mit Kronen versorgt.
Schlusswort
Falls sich Leser über die teilweise großen zeitlichen Abstände zwischen den vorhandenen Röntgenaufnahmen wundern,
liegt dies daran, dass während der Behandlungszeit (September 2023 - März 2025) von Dr. Schilderoth meiner Meinung nach nur wenige Röntgenaufnahmen angefertigt wurden, was unter anderem eine lückenlose Begutachtung erschwert oder verhindert hat.
Mehrere der heute vorliegenden Aufnahmen entstanden erst auf meine ausdrückliche Bitte hin.
Durch die fortbestehenden Beschwerden, die späteren Zweitmeinungen, Befundberichte,
Gutachten und Nachbehandlungen ergaben sich für mich erhebliche Fragen hinsichtlich des Behandlungsverlaufs.
Für die Veröffentlichung dieser Dokumentation habe ich mich entschieden, weil meine Bemühungen um eine direkte Klärung mit Dr. Schilderoth erfolglos blieben.
Mehrere Anfragen zu meinen fortbestehenden Beschwerden sowie die Bitte um Übersendung meiner Patientenakte blieben zunächst unbeantwortet.
Die Patientenakte erhielt ich erst etwa 3 Monate später nach wiederholten Aufforderungen und nach Einschaltung der Spanischen Zahnärztekammer.
Diese Dokumentation verfolgt das Ziel, den Behandlungsverlauf anhand von Behandlungsunterlagen, Röntgenaufnahmen, klinischen Fotos,
Befundberichten und Gutachten möglichst nachvollziehbar darzustellen.
Die Leser sollen sich anhand der vorliegenden Unterlagen selbst ein Bild vom Verlauf der Behandlung und den später festgestellten Befunden machen können.
Stand Ende Juni 2026: Aktuell wird ein finales Gutachten erstellt. Die endgültige medizinische und rechtliche Bewertung bleibt den zuständigen Gutachtern und Gerichten vorbehalten.
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Dokumente
- Klinisch-radiologischer Befundbericht vom 03.06.2026 (folgt...)
- Gutachten Deutschland vom 22.12.2025 (folgt...)
- Gutachten Spanien vom 03.02.2026 (folgt...)